Die Horrorfilmdiät - Grusle dich schlank!

 | Spiele.de
Springe zu...
TEILEN

Als Horrorfilmliebhaber kommt einem das folgende Szenario sicherlich bekannt vor: Die Musik schwillt an, die Kamera schleicht langsam um die Ecke eines leeren, dunklen Ganges und der Zuschauer wartet mit klopfendem Herzen darauf, dass in jeder Sekunde eine gruselige Gestalt in die Kamera springt. Ist es dann endlich so weit, springt der Zuschauer vor Schreck aus dem Sitz - und kann sich danach entspannt zurücklehnen. 

Horrorfilme: Garant für Herzklopfen und feuchte Hände

Der sogenannte "Jumpscare" ist vorbei. In ihrer Ansammlung derartiger Szenen treiben Gruselfilme den Puls des Zuschauers ordentlich in die Höhe. Dass das auch Auswirkungen auf den Kreislauf und die Fettverbrennung hat, fand vor einiger Zeit eine Studie an der Universität in Westminster heraus. Dazu wurden zehn Testpersonen beim Schauen unterschiedlicher Horrorfilme überwacht und - im wahrsten Sinne des Wortes - auf Herz und Nieren geprüft. Oder besser gesagt: auf Herzfrequenz und Sauerstoffaufnahme, auf deren Basis die Anzahl der verbrannten Kalorien gemessen und analysiert wurde. Das Ergebnis: Beim Schauen eines Gruselfilms erwies sich der durchschnittliche Verbrauch von Kalorien als deutlich höher, als zuvor im Ruhezustand. Vergleichbar ist die Menge in etwa mit dem Verbrauch, den man bei einem halbstündigen Spaziergang an den Tag legt. Das liegt insbesondere am beschleunigten Herzschlag, der vor allem dann so richtig angetrieben wird, wenn man sich zwingt, bei den Schockmomenten nicht wegzuschauen. Mit den Händen vor den Augen ist der Effekt also gleich geringer.

Doch nicht alle Horrorfilme haben die gleiche Wirkung. Bei der Studie wurde der Kalorienverbrauch verschiedener Filme analysiert. Das Ergebnis: Die gruseligsten und damit auch am meisten Schweiß treibenden Gruselfilme stammen aus den Achtzigern. Welcher Film die Pfunde am schnellsten Purzeln lässt, hat die Universität ebenfalls erfasst und in einem Ranking zusammen getragen. Vielleicht ist ja auch Dein Lieblingshorrorfilm dabei!? 

Rec

Platz 10: [Rec]

Der spanische Found-Footage-Schocker „[Rec]“, der für den US-amerikanischen Markt später unter dem Namen „Quarantäne“ neu verfilmt wurde, erzählt von einer Fernsehreporterin, die an der Seite einer Feuerwehr-Crew in einem Hochhaus eingesperrt wird und dort nach dem Ausbruch einer furchterregenden Seuche das nackte Grauen durchlebt. Im Durchschnitt verbrennt man bei einer Laufzeit von nur 78 Minuten 101 Kalorien.

Platz 9: The Texas Chainsaw Massacre

Tobe Hoopers Horrorfilmklassiker „The Texas Chainsaw Massacre“ gehört zu den Wegbereitern des Siebzigerjahre-Terrorkinos. Das Bild des Kettensägen schwingenden Leatherface ging in die Annalen der Popkulturgeschichte ein. Dabei zeigt der Film selbst gar nicht so viel Gewalt und ist nach langer Zeit auf dem Index mittlerweile ungekürzt ab 18 Jahren freigegeben. Bei einer Lauflänge von 83 Minuten verbrennt man laut Wissenschaftlern rund 105 Kalorien.

Blair Witch Project

Platz 8: Blair Witch Project

Ed Sanchez' und Daniel Myricks „Blair Witch Project“ legte Ende der Neunzigerjahre den Grundstein für das moderne Found-Footage-Horrorkino. Filme, die den Eindruck erweckten, nur mit einer Handkamera gedreht worden zu sein, erfreuten sich fortan großer Beliebtheit. Die Geschichte um eine Handvoll Studenten, die nach der Hexe von Blair suchen und sich hoffnungslos im Wald verirren, hat nach wie vor nichts von ihrem Schrecken eingebüßt und gehört bei einem Budget von nicht einmal 10.000 US-Dollar Produktionskosten bis heute zu den profitabelsten Filmen der Geschichte. 107 Kalorien verbrennt man bei einer Laufzeit von 81 Minuten.

Platz 7: Paranormal Activity

Found-Footage-Filme scheinen uns echt Angst zu machen. Auch auf Platz sieben findet sich ein Film dieser Sorte, doch diesmal wird nicht etwa im Wald, sondern in den eigenen vier Wänden gespukt: Die „Paranormal Activity“-Reihe wurde 2015 mit dem fünften Teil „Ghost Dimension“ beendet. Als nach wie vor gruseligster Filmteil gilt der erste. Bei dem verbrennt man innerhalb von 84 Minuten ordentliche 111 Kalorien.

Platz 6: A Nightmare on Elm Street

Neben Jason Vorhees und Michael Meyers war Freddy Krueger eine der Horrorikonen der Achtzigerjahre. Sein Film „A Nightmare On Elm Street“ ist längst Kult und hat schon vielen jungen Menschen schlaflose Nächte beschert. In einer Sache ist die Ringelpulli tragende Schreckgestalt ihren Schlitzerkollegen jedoch weit voraus. Und zwar bei der Anzahl an Kalorien, die beim Genuss seines (ersten) Films verbrannt werden. Bei 91 Minuten Lauflänge verbrennt man laut Wissenschaftler etwa 118 Kalorien – da lohnt sich der Spuk doch wenigstens.

Saw

Platz 5: Saw

Nicht weniger nervenaufreibend geht es in „Saw“ zu, dem Film, der das Horror-Subgenre Torture Porn, zu dem auch Filmreihen wie etwa "Hostel" gehören, etablierte. Dabei ist James Wans moderner Klassiker gar nicht so brutal. Blut und Gedärme kommen erst in den Teilen zwei bis acht zum Tragen. Übrigens: Nicht mehr lange und wir bekommen mit "Saw: Spiral" den nächsten Teil zu sehen. Der Auftakt der Reihe ist immer noch vielmehr ein Seelenverwandter von David Finchers „Sieben“, der bei 94 Minuten Lauflänge ganze 133 Kalorien zum Schmelzen bringt.

Platz 4: Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Unter Genrefans scheiden sich bis heute die Geister, ob „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ tatsächlich ein Horrorstreifen ist, oder einfach nur ein sehr, sehr gruseliger Science-Fiction-Film. So oder so: Dem Schrecken des Films kann sich auch knapp 40 Jahre nach seiner Erstaufführung kaum einer entziehen. Die Belohnung für 111 Minuten atemlose Spannung: 152 geschmolzene Kalorien.

Platz 3: Der Exorzist

Zu seiner Entstehungszeit im Jahr 1973 galt William Friedkins „Der Exorzist“ als furchterregendster Film aller Zeiten. Menschen verließen scharenweise den Kinosaal oder mussten sich gar übergeben. Wenn sie gewusst hätten, dass man bei einer Lauflänge von 132 Minuten 158 Kalorien verbrennt, hätten sie es sich vielleicht zweimal überlegt, vorher zu gehen.

Platz 2: Der weiße Hai

Steven Spielberg machte das Horrorkino 1975 mit „Der weiße Hai“ salonfähig und prägte darüber hinaus den Begriff "Blockbuster", da sich die Besucherschlangen vor den Kinokassen um mehrere Häuserblocks herumschlängelten. Auch heute noch ist der Film um einen gemeingefährlichen Riesenhai, der vor der Küste reihenweise Touristen niedermetzelt, spannungsgeladenes Suspense-Kino. Wie gruselig der Film immer noch ist, beweist ein Blick auf die geschmolzenen Kalorien nach 124 Minuten Filmgenuss: 164 sind es nämlich.

The Shining

Platz 1: The Shining

Stanley Kubricks „The Shining“ wird nicht nur vielerorts als bester Horrorfilm aller Zeiten gefeiert. Auch in diesem Ranking führt Stephen Kings Geschichte über einen Hotelleiter, der nach und nach dem Wahnsinn verfällt, das Rennen an. 115 Minuten geniale Filmkunst muss der Zuschauer über sich ergehen lassen. Das Ergebnis: 184 geschmolzene Kalorien.

Weiterlesen