The New Mutants - wie gut ist der letzte X-Men-Film?

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Dieser Film ist in sich bereits eine Tragödie. Bereits im September 2017 waren die Dreharbeiten beendet, der Starttermin lag im April 2018. Dann begannen die verschiebung, auf Frühjahr 2019, dann auch Spätsommr, schließlich auf Februar 2020. Nun nun hat er es nach langer Warteziet endlich in die Kinos geschafft. Aber warum hat es so lange gedauert? Lag es an der Übernahme von FOX durdh Disney? oder an der Qualität des Films? Spiele.de verräte es dir.

Die Handlung

Dani Moonstar (Blu Hunt) wird von ihrem Vater unsanft aus dem Schlaf gerissen: Offenbar verwüstet gerade ein Torando das Cheyenne-Reservat, in dem sie leben. Als das Mädchen in einer Klinik wieder erwacht, erfährt sie von der Ärztin Dr. Cecillia Reyes (Alice Braga), dass sie die einzige Überlebende ist. Und dass die EInrichtng, in der sie sich befinden, eine Klinik für junge Mutanten ist, die mit ihren Kräften noch nicht richtig umgehen können und deshalb eine gefahr für sich und andere darstellen. Doch Dani wusste bisher weder, dass sie eine Mztantin ist, noch, dass es solche Klinken gibt. Den Grund dafür erkennt sich aber durchaus, als sie die anderen Insassen des Krankenhauses kennenlernt,

Die zickige Illiyana (Anya Taylor-Joy) kann aus dem Nichts ein magsiches Schwert erschaffen und in eine andere Dimseion verschwinden. Rahne (Maisie Williams) verwandelt sich auf Wunsch in einen Wolf und Sam (Charlie Heaton, "Stranger Things") kann sich wie eine Kanonenkugel beschleunigen und alles auf seinem Weg vernichten. Nur Roberto (Henry Zaga) verrät seine Kräfte nicht. Bald müssen sich die jungen Mutanten mit schrecklichen Alpträumen auseinandersetzen. Aber woher kommen die so plötzlich?

The New Mutants

Für Kinder oder Erwachsene?

Gerüchte besagen, dass Regisseur Josh Boone seinen Film als ersten richtigen Horrorfilm innerhalb des X-Men-Universums drehen wollte - und FOX damit auch einverstanden war. Dann soll das Studio aber doch kalte Füße bekommen haben und statt des R-Ratings (US-Kennzeichnung für nix für Kinder und Jugendliche) ein PG-13 angestrebt haben. Wenn man den fertigen FIlm sieht, kann man das Gerücht sofort glauben. Denn The New Mutants kann sich tatsächlich über weite teile der Handlung nicht entscheiden, für welche Zielgruppe er eigentlich gedacht ist. Folgerichtig setzte die deutsche FSK den Film auch auf ab 16 Jahren, obwohl die trailer alle noch niedriger eingstuft waren.

Dabei zeigt Boone in seinem Film durchaus gute Ansätze. Die Atmosphäre im Krankenhaus ist schon vor den Attacken der alptraumartigen Kreaturen schön unheimlich. Aber wenn es dann so richtig zur Sachen gehen könnte, blendet der FIlm ab, bevor es wirklich gruselig werden könnte. Einen echten Schwerpunkt auf die jungen Mutanten und ihre Kräfte setzt Boone aber auch nicht. Von den Fähigkeiten der New Mutants bekommt er Zuschauer in der ersten Stunde erschreckend wenig zu sehen. Und so erinnert The New Mutants über weite Strecken an ein Jugend-Drama mit ein paar Horror-Einsprengseln, bietet aber sehr wenig Superhelden-Action. Deren Fans werden erst im Finale ein bisschen entschädigt.

Wenig Comic-Bezüge

Es liegt sicher auch an den knapp bemessenen 94 Minuten Laufzeit, dass viele Themen des Films nur angerissen, aber nicht befriedigend zu Ende erzählt werden. Für Comic-Fans fehlen auch die Bezüge der Figuren zu anderen Mutanten oder Ereignissen der X-Men-Welt. So bleibt beispielsweise unerwähnt, dass illiyana eigentlich die kleine Schwester von Colossus ist.Stattdessen bezieht sich der Film immer wieder auf einen übergeordneten Bösewicht, der vermutlich im letzten Teil der geplanten Trilogie auftauchen sollte. Da weitere Film aber ziemlich sicher nicht kommen werden, hängt dieser Handlungsstrang hier völlig in der Luft und kommt zu keinem befriedigenden Ende. Und mit der Original-Comicsaga hat der Film auch nur marginal zu tun.

Den Schauspielern kann man dabei allerdings keinen Vorwurf machen die sind alle mindestens solide in ihren Rollen. Maisie Williams und Blu Hunt, auch die heimlichen Hauptrollen, sind sogar ein Stück besser, ebenso wie die meist sehenswerte Anya Taylor-Joy. Die männlichen Darsteller haben es auch deshalb schwer, gegen die Kolleginnen zu bestehen, weil ihre Rollen schlicht deutlich uninteressanter geschrieben sind. Für sechs Charaktere bietet The New Mutants auch einfach nicht genug Zeit zur Entwicklung. Den eigentlichen Antagonisten setzte Boone hingegen sehr klug erst am Ende des Films ein und baut vorher durch regelmäßge Erwähnung eine Erwartungshaltung auf, der das Biest durchaus gerecvht wird.

Die Tricks sind ohnehin jederzeit kinotauglich und setzen die wenigen Momente, in denen die New Mutants ihre Kärfte nutzen, gut in Szene. Insgesamt ist The New Mutants zwar kein guter Film, kann seinen direkten Vorgänger Dark Phönix aber in jedem Fall übertreffen. Hätte Josh Boone die drei Jahre nutzen können, um am Feinschliff zu arbeiten und sich für seine Zielgruppe zu entscheiden, der Film hätted eutlich besser sein können,. Der frische Ansatz und die eigentlich gute Story waren zumindest da. Schade, dass nicht mehr daraus geworden ist.

The New Mutants

Fazit:

Nicht Fisch, nicht Fleisch! Weil Regisseur Josh Boone weder die Horrorfans noch die Freunde von Superhelden-Filmen richtig abhiolt, sitzt The new Mutants von Beginn an zwischen zwei Stühlen. Und wird beide Gruppen nicht begeistern können. Als guter neuer Ansatz war die Horror-Idee genau richtig, leider durfte boone diese Idee nicht konsrquent genug umsetzen, um einen guten Film daraus zu machen. Für beinharte fans dennoch ganz in Ordnung.

Wertung

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