Top Gun Maverick: Kein Verkauf an Streaming-Dienst!

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Das renommierte Wall Street Journal meldet, dass sowohl Netflix als auch Apple versucht haben sollen, Paramount die Rechte an Top Gun Maverick abzukaufen, um den lang erwarteten Film auf ihrem Streaming-Dienst zu zeigen. Allerdings soll das Hollywood-Studio alle Angebote der beiden kaufwilligen Konzerne abgelehnt haben. Paramount will den bereits seit mehr als einem halben Jahr fertigen Film offenbar unbedingt in die Kinos bringen, hofft dabei auf einen weltweiten Hit. Kein Wunder, hat doch der erste Film 1986 bei einem Budget von 15 Millionen Dollar sagenhafte 368 Millionen eingespielt! Paramount dürfte auch bei der Fortsetzung auf einen ähnlichen Geldsegen hoffen.

Zu teuer für jeden Käufer?

Und es ist davon auszugehen, das weder Netflix noch Apple eine halbe Milliarde Dollar oder mehr geboten haben. Unlängst meldeten Brancheninsider, dass die Amazon Studios kurz davor wären, den nächsten Chris Pratt-Film The Tomorrow War von Paramount für eine Summe von 200 Millionen Dollar zu kaufen. Und der hat zwar einen zugkräftigen Star, aber eben keinen Megaerfolg als ersten Teil. Daher lässt sich ermessen, wie viel Geld Top Gun Maverick wohl kosten würde, um ihn dem Studio abzukaufen. Bisher steht der Starttermin auf Juli 2021, ein volles Jahr nach dem ersten geplanten Release. Nun macht Paramount klar, dass eine weitere Verschiebung absolut denkbar ist, ein Verkauf hingegen nicht.

Top Gun Maverick Miles teller

Top Gun Maverick erzählt die Geschichte von Pete Mitchell (Tom Cruise) weiter, der in den 80ern ein Top-Kampfpilot war und im neuen Film als Ausbilder agiert. Mit dabei sind auch Jennifer Connolly als Mitchells Ehefrau und Miles Teller als Sohn von Mitchells ehemaligem Co-Piloten Goose, der im ersten Teil ums Leben kam. Obwohl Kritiker dem Film damals vorwarfen, wenig mehr als ein Werbevideo der US-Luftwaffe zu sein, wurde der Film ein Mega-Hit.

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