Outriders: 10 Tipps für mehr Dampf im Kampf

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Geht es aktuell um eine spaßige Ballerei, die ihr sogar im Online-Koop-Modus für drei Spieler genießen könnt, dann muss es sich zweifelsohne um "Outriders" handeln. Nach unserem Test haben wir nun zehn wertvolle Tipps für euch, mit denen ihr in den schweißtreibenden Gefechten immer die Nase vorn haben solltet.

1. Immer auf die Kleinen

Besonders im späteren Spielverlauf begegnen euch und eurer Truppe immer wieder besonders schwierige Gegner, die massenweise Kugeln fressen. Diese sind am roten Totenkopf-Symbol links oben auf dem Radar schnell erkennbar. Problem: Sie bringen meistens noch eine Menge Fußvolk mit, das euch den Kampf massiv erschwert. Die Lösung ist allerdings recht einfach: Lauft vor dem dicken Brocken davon und kümmert euch in jedem Gefecht immer zuerst um die kleineren Gegner. Habt ihr die alle von der Platte geputzt, dann könnt ihr euch relativ entspannt dem Captain widmen, der nun nicht mehr auf Unterstützung zählen kann.

2. Zusammen seid ihr stark

Outriders @Square Enix

Im Team unterwegs zu sein, bringt viele unschätzbare Vorteile mit sich.

Es ist zwar auch möglich "Outriders" im Alleingang zu bewältigen, davon solltet ihr aber falls möglich unbedingt absehen. Denn erst mit zwei anderen Spielern im Schlepptau offenbart das Spiel sein ganzes Potential. Es kommen mehr Gegner, die aber im Umkehrschluss auch mehr Loot bedeuten. Desweiteren habt ihr zu dritt die Möglichkeit, die Fähigkeiten der verschiedenen Klassen im Tandem gegen die Schaaren des Bösen einzusetzen. Wohl am Wichtigsten ist die Möglichkeit, dass euch ein anderer Mitspieler heilen kann, falls ihr mal zu Boden gegangen seid.

3. Gejagt wird später

Outriders Map @Square Enix

Die Fadenkreuz- und Tatzensymbole solltet ihr nicht sofort angehen.

Etwa bei der Hälfte der Story erscheinen auf der Übersichtskarte neue Symbole: Es geht um die Kopfgeld- und Monsterjagden, die euch dann zur Verfügung stehen. Es ist natürlich verlockend, diese spannenden Mini-Missionen sofort anzugehen. Davon müssen wir aber unbedingt abraten. Denn diese Missionen lassen sich nicht wiederholen, habt ihr sie einmal innerhalb eurer Story absolviert, verschwinden Fadenkreuz und Tatze aus der To-Do-Liste. Hier ist es ratsam mit der "Bearbeitung" der Mini-Quests solange zu warten, bis ihr nahe am höchstmöglichen Level (30) seid. Der Grund: Hier werden sehr gute Belohungen, oft sogar legendäre Waffen, bei einem Sieg ausgeschüttet. Es wäre ja zu schade, wenn ihr die schönen Drops nicht wirklich nutzen könnt, da sie nach kurzer Zeit (also bei weiteren Levelaufstiegen eurerseits) unbrauchbar sind. 

4. Abstimmung ist alles

Nicht ohne Grund sind die magischen Fähigkeiten der verschiedenen Klassen extrem unterschiedlich. Seid ihr – wie empfohlen – in einem schlafkräftigen Team unterwegs, empfehlen sich genaue Absprachen. Der Technomant kann mit seinem Eis-Geschützturm die Gegner treffsicher in Massen einfrieren. Dann empfiehlt es sich natürlich, dass die beiden anderen Team-Mitglieder eine Modifikation auf die Waffe(n) packen, die 15% mehr Schaden bei vereisten Gegnern verursacht. Das ist allerdings nur ein Beispiel, es gibt noch zahllose weitere Möglichkeiten, sich bei den Fähigkeiten perfekt aufeinander abzustimmen. Ohne diese Maßnahme seid ihr in den Expeditionen (das Endgame von "Outriders") so gut wie chancenlos.

5. Immer am Limit

Outriders  @Square Enix

Ihr solltet euch nach Möglichkeit immer am Limit des verfügbaren Weltrangs bewegen.

Der Schwierigkeitsgrad von "Outriders" wird im Spielverlauf durch den sogenannten "Weltrang" bestimmt, den ihr selber auswählen könnt. Hier empfiehlt es sich aus zwei Gründen immer die höchstmögliche Stufe zu wählen: Erstens sammelt ihr nur in der letzten auswählbaren Stufen des Weltrangs Punkte für die nächste Stufen und zweitens lassen die Gegner viel mehr und bessere Belohungen fallen, wenn ihr euch stets am Limit des zur Verfügung stehenden Weltrangs bewegt. Weiterer Vorteil: Je höher der Weltrang, desto höher können Ausrüstung und Waffen über dem eigentlichen Level eurer Spielfigur angelegt und genutzt werden.

6. Der Skill-Baum als Spielplatz

Outriders @Square Enix

Der Talentbaum gibt euch unglaublich viel Freiraum für Experimente.

Jede Klasse in "Outriders" verfügt über einen Talentbaum, mit jeweils drei Fahrtrichtungen. Während ihr auflevelt, erhaltet ihr Talentpunkte, die ihr hier einsetzen könnt. Falsch machen könnt ihr glücklicherweise nichts, alle von euch vergebenen Punkte könnt ihr zu jeder Zeit ganz einfach zurücksetzen. Diesen Umstand solltet ihr nutzen, um verschiedene Konstellationen auszuprobieren. Selbst wenn ihr nur einen Teil der Ausrüstung, eurer Waffen oder Fähigkeiten ändert, können neu vergebene Punkte an anderen Stellen hier absolute Wunder vollbringen. Spielt mit dem Skill-Baum also öfter mal herum und lasst euch überraschen, welchen Unterschied das machen kann.

7. Stressfreie Heilung

In den hektischen Scharmützeln gegen die unerbärmlichen Horden kann es schon einmal passieren, dass einem Mitglied eures Teams die Puste ausgeht. Dann liegt seine Spielfigur hilflos am Boden und muss von einem Kollegen wiederbelebt werden – dieser Vorgang dauert um die drei Sekunden. Problematisch wird es, wenn er weiterhin von klauenschwingenden Gegnern umzingelt ist, die euch bei dem Versuch den Kumpel wiederzubeleben, sofort ebenfalls zu Hackfleisch verarbeiten. Das könnt ihr mit einer Spezialfähigkeit des Assassinen umgehen: Zaubert einfach die Verlangsamungs-Halbkugel (gerne auch in der Kombo mit dem Vereisungs-Geschützturm des Technomanten) und achtet darauf, dass der am Boden liegende Kamerad von ihr eingeschlossen wird. Nun sind auch Gegner nach an dem Gefallenen so stark verlangsamt (und zusätzlich vereist), dass ihr das Team-Mitglied relativ problemlos wieder ins Reich der Lebenden befördern könnt.

8. Das hilfreiche "Waffelsymbol"

Outriders @Square Enix

Sehr ihr das kleine Waffel-Symbol, ist die Modifikation bereits in eurem Besitz.

Zerstört ihr zur Gewinnung von Ressourcen einen Ausrüstungsgegenstand oder eine Waffe, dann entfernt ihr damit deren Modifikationen und klebt diese in euer Sammelalbum. Aber wie könnt ihr sehen, ob ihr eine bestimmte Modifikation bereits in diesem Album gesammelt habt? Das Spiel erklärt es euch nicht, wir aber schon: Öffnet euer Inventar und zielt mit dem Cursor auf den entsprechenden Gegenstand. Oben rechts in der Erklärung für das Item wird eine kleine "Waffel" angezeigt, wenn ihr diese Modifikation bereits euer Eigen nennt. Der Gegenstand kann das also verkauft werden, ohne dass ihr euch später darüber ärgern müsst.

9. Der wichtigste Mann im Camp

Outriders @Square Enix

Bei Dr. Zahedi lassen sich Waffen auch an euren aktuellen Level anpassen.

In jeder Basis, die euch nach und nach in "Outriders" zur Verfügung steht, findet sich ein Zelt in dem Dr. Zahedi zu finden ist. Der Mann hat‘s drauf: Er kann eure Waffen in vielerlei Hinsicht verbessern, es gibt sogar die Möglichkeit eure Bleispritze an euren aktuellen Level anzupassen, um wieder für mehr Durchschlagskraft zu sorgen. Dafür benötigt ihr aber möglichst viele "Titan-Scherben". Die bekommt ihr, wenn ihr lilafarbene Gegenstände zerstört, auch an einigen Abbaupunkten in der Spielwelt ist Titan zu finden. Ebenfalls unerlässlich ist die Möglichkeit bei Dr. Zahedi die Attribute einer Waffe so zu ändern, dass ihr mehr Lebenspunkte bekommt, wenn die Gegner fallen. Als Faustregel gilt: Nur verkaufen, wenn ihr die Modifikation bereits in petto habt, zerstören wenn ihr Titan oder andere Rohstoffe benötigt.

Seht ihr doppelt?

Outriders @Square Enix

Das rote Symbol rechts weist daraufhin, dass ihr diese Modifikation doppelt ausgerüstet habt.

Seht in eurem Inventar nach, ob ihr nicht vielleicht eine Modifikation ausgewählt habt, die gar nicht wirksam ist. Das kleine rote Symbol rechts neben der Beschreibung des Mods zeigt euch an, dass diese Modifikation gleichzeitig auch auf einem anderen Ausrüstungsgegenstand klebt. Da sich Mods in "Outriders" nicht einfach aufeinanderstapeln lassen, solltet ihr hier einen anderen Mod auswählen.

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