Resident Evil Village: 10 Dinge, die ihr noch nicht wusstet

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Lange ist es nicht mehr, bis Resident Evil-Fans den neuesten Teil der erfolgreichen Horrorspiel-Serie in ihre gierigen Finger bekommen. Bereits am 7. Mai kann auf allen Systemen – bis auf Nintendo Switch – losgegruselt werden. Die Redaktion von SPIELE.de hat sich das bis jetzt verfübare Material in Form von Trailern, Infos und der für PS5 verfügbaren Demo ganz genau angesehen und einige interessante Details entdeckt. Hier die zehn Fakten, die sich wahrscheinlich bis jetzt eurer Kenntnis entzogen haben:

1. Die Editionen

Capcom

Resident Evil erscheint am 7. Mai für PC, PS4, PS5 und Xbox-Konsolen. Hersteller Capcom bietet einige unterschiedlich bestückte Varianten zum Erstverkaufstag an. Den Anfang macht die "Deluxe Edition". Hier bekommt ihr zum Spiel eine Replika der Handfeuerwaffe "Samurai's Edge" und zwei Downloadcodes, mit denen ihr die Schreibmaschinen zum Speichern in Resident Evil Village in die Tonbandgeräte aus "Resident Evil 7" auswechseln könnt und die Musik in den Saverooms wird ebenfalls in die Melodie aus "Resident Evil 7" umgewandelt. Die "Collector's Edition" enthält zusätzlich eine Figur von Chris Redfield, ein Steelbook, ein Poster und ein Artbook – in der japanischen Variante sogar den Mantel von Chris Redfield, wenn ihr über das nötige Kleingeld verfügt. Darüber hinaus bietet Capcom eine Version von "Resident Evil Village" an, die zusätzlich zum neuen Teil auch das Vorgängerspiel "Resident Evil 7" beinhalten wird.

2. Das Inventar

Capcom

Die Produzenten von Resident Evil Village, Peter Fabiano und Tsuyoshi Kanda, haben bestätigt, dass sich das Inventar-System in "Resident Evil Village" wieder mehr an die klassischen Spiele der Reihe anlehnt. Erinnert ihr euch noch, als ihr die verschiedenen Gegenstände wie in einem Tetris-Mini-Spiel anordnen musstet, um möglichst viel Platz zu sparen? Genau dieses System wird im neuen Teil abermals Einzug halten. Ebenso könnt ihr euch natürlich auch wieder drauf einstellen, rote und grüne Pflanzen zu mixen oder Munition anzufertigen.

3. Die Gegner

Capcom

Wenn sich "Resident Evil 7" einen Vorwurf gefallen lassen musste, war es das eher langweilige und sich ständig wiederholende Gegner-Design. Denn bis auf die gut gemachten Bosskämpfe seht ihr euch nur einer einzigen Variante an Fieslingen gegenüber: Den schwarzen Glibber-Jungs, auch "Molded" genannt. Damit ist in "Resident Evil Village" nun Schluss, denn schon in den Trailern, Screenshots und der für PS5 verfügbaren Demoversion, sind viele unterschiedliche Gegner-Varianten zu sehen: Werwölfe, riesige Hammer-Schwinger, Vampir-Ladys und durchgeknallte Kultisten wollen euch ans Leder. Für deutlich mehr Abwechslung bei den Kämpfen dürfte also gesorgt sein.

4. Der Nahkampf

Capcom

Erstmals zu sehen in "Resident Evil 7", kommt auch dem Nahkampf in "Resident Evil Village" eine recht große Bedeutung zu. Es geht also nicht nur darum, den Gegnern das Blei um die Ohren fliegen zu lassen, sondern ihr müsst euch auch im richtigen Moment gegen deren Attacken verteidigen. Per Tastenduck nimmt eure Spielfigur schützend die Hände vor das Gesicht und kann so größeren Schaden abwenden. 

5. Der Schauplatz

Capcom

Das bis jetzt gezeigte Material von "Resident Evil Village" erinnert an vielen Stellen frappierend an das vielgeliebte "Resident Evil 4", einem der wohl besten Teile der Reihe. Ein düsteres Schloss im Hintergrund, ein vorgelagertes, unheilvolles Dorf samt finsterer Gesellen und einem Dorfvorsteher, der sich lustigerweise "Heisenberg" nennt – das alles versprüht doch mächtige Resi 4-Vibes. Im Schloss warten zudem auch finstere Dungeons und ein nicht sonderlich einladend wirkender Folterkeller zur Erkundung ein, natürlich nicht ohne die obligatorischen Resident-Evil-Rätsel. Ob es noch weitere Schauplätze geben wird, bleibt abzwuarten. Wir gehen aber davon aus, dass Capcom sicher nicht all sein Pulver bereits verschossen hat, wenn es um die Locations geht, in denen ihr euch zitternd herumtreibt.

6. Der Händler

Capcom

Der dicke Mann, der schon auf frühen Bildschirmfotos des Spiels zu sehen war, ist also der Duke. Seine Aufgabe ist es, euch an verschiedenen Stellen des Spiels mit den notwendigen Mitteln zu versorgen, um dem Ansturm der Horror-Gestalten Herr zu werden. Da klingt doch abermals "Resident Evil 4" durch, denn "What are you selling?", oder "Ahh, I‘ll buy that at a high price!", die Sprüche des dortigen Händlers sind nicht nur absolut ikonisch, sondern auch der Duke erinnert mit seinem Auftreten und seiner Aussprache schon recht deutlich an den Händler aus "Resident Evil 4". 

7. Die Oberschurken

Capcom

Aus irgendeinem Grund scheint der alte Haudegen Chris Redfield in "Resident Evil Village" nicht zu den guten Jungs zu gehören. Augenscheinlich ist er es, der die Tochter von Ethan Winters in das abgelegene Dort entführt, ein weiterer Screenhot zeigt die Hälfte seines Gesichtes als das eines Wolfs. Keine guten Vorzeichen! Dafür hat sich die fast drei Meter große Lady Dimitrescu samt ihrer blutgierigen Töchter schon jetzt in die Herzen der Fans gegruselt. Es ist davon auszugehen, dass die Vampir-Lady einen der Endgegner von "Resident Evil Village" darstellen wird. Chris etwa auch?

8. Die Performance

Capcom

Wie schon "Resident Evil 7" wird auch "Resident Evil Village" von Capcom‘s neuester Grafik-Engine, klangvoll "Reach to the Moon"-Engine genannt, befeuert. Die äußerst eindrucksvolle Software wusste nun schon öfter zu begeistern, auch das neue "Resident Evil Village" gibt sich optisch keine Blöße. Die PS5 Demo zeigt oppulent gestaltete Innenräume samt geschickt eingesetzten Raytracing-Effekte und anderen Grafik-Spielereien. Das Ganze bei fast konstanten 60 Bildern pro Sekunde und einer Auflösung von 4K. Es darf allerdings vorsichtig bezweifelt werden, dass das Spiel auch in den deutlich größeren Aussengebieten mit mehreren Feinden gleichzeitig auf dem Bildschirm diese Vorzeige-Werte halten kann. Dort kommt dann wohl eine umfangreiche Skalierung zum Einsatz, welche die Auflösung schrittweise herunterschraubt, sobald die Bildwiederholrate in den Keller zu gehen droht. Wir sind gespannt auf das Endergebnis.

9. Der neue Chris

Capcom

Der Auftritt der Serien-Ikone Chris Redfield in "Resident Evil 7" sorgte bei den Fans für einen Aufschrei. Die dort eingesetzte Figur erinnerte in keinster Weise an den Chris der vorangegangenen Spiele. Also hat Capcom das Charaktermodell für den neuen Teil vollkommen überarbeitet, nun orientiert sich sein Look an dem von Chris aus "Resident Evil 5". Das Alter ist allerdings auch an ihm nicht spurlos vorübergegangen. Witzigerweise wird Chris Redfield in "Resident Evil Village" von dem Synchronsprecher Jeff Schine gesprochen, der schon im Remake von "Resident Evil 3" dem Charakter Carlos Oliveira seine Stimme lieh.

10. Die Demoversion(en)

Capcom

Bis jetzt gibt es außer ein paar schicken Trailern und Screenshots nur für stolze Besitzer einer neuen Playstation 5 eine spielbare Demoversion von "Resident Evil Village". Aber auch die ist "nur" ein optischer Showcase, der eher einen Spaziergang durch einen kleinen Teil des Schlosses darstellt. Doch Capcom hat für den Verlauf des Frühjahrs eine weitere Demoversion des Spiels in Aussicht gestellt. Ihr könnt euch also voraussichtlich auf allen Systemen noch vor dem Verkaufsstart des Spiels am 7. Mai selber ein Bild von der neuen Dimension des virtuellen Grauens machen.

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