Arbeitsspeicher: So prüfst Du, ob er reibungslos funktioniert

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Für rätselhafte Probleme wie Einfrieren, Abstürze und Fehlermeldungen ist nicht selten defekter Arbeitsspeicher verantwortlich. Um den Arbeitsspeicher zu testen, verfügt Windows über ein eingebautes Analyseprogramm, das aber ziemlich versteckt ist. Wie Du es dennoch findest und nutzt, erfährst Du in diesem Artikel.

Bevor Du mit der Analyse loslegst, solltest Du alle offenen Programme und Dokumente schließen. Dann gehst Du wie folgt vor: 

1 Tippe Speicherdiagnose ins Windows-Suchfeld unten links ein, und drücke die Eingabetaste.

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2 Im neuen Fenster klickst Du dann auf Jetzt neu starten und nach Problemen suchen. Windows wird anschließend heruntergefahren.

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3 Dein PC fährt anschließend wieder hoch und es erscheint ein blauer Bildschirm. Drücke jetzt die Taste F1 und wähle Erweitert.

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4 Drückst Du dann auf die Taste F10 startet der Test. Anschließend
fährt Windows neu hoch. Die Ergebnisse des Tests erscheinen nach einiger Zeit
rechts unten in der Taskleiste. Ist mit Deinem Speicher alles in Ordnung,
erscheint die Meldung „Es wurden keine Speicherfehler festgestellt“. Zeigt der
Test mehrfach Fehler an, solltest Du dagegen den Arbeitsspeicher ersetzen – das
ist in der Regel nicht schwer.  

So überprüfst Du, ob Dein PC genug Arbeitsspeicher hat 

Verfügt Dein Computer über ausreichend Arbeitsspeicher? Falls nicht, wird der PC massiv ausgebremst. Denn von der Größe des Arbeitsspeichers hängt unter anderem ab, wie viele Programme gleichzeitig geladen und wie schnell die Daten verarbeitet werden können. Hat Dein Computer zu wenig RAM, etwa wenn mehrere Programme oder große Dateien gleichzeitig geladen sind, muss er die Daten auf der Festplatte des PCs zwischenlagern – die arbeitet allerdings bis zu 100-mal langsamer als Arbeitsspeicher. Dadurch entstehen unnötige Verzögerungen. Hegst Du den Verdacht, dass auch bei Dir der Arbeitsspeicher die Leistung schmälert, solltest Du folgenden Test durchführen. Der zeigt Dir schwarz auf weiß, ob genügend RAM vorhanden ist. Das nutzt Du den Windows-Taskmanager.

1 Traditionell startet man den Task-Manager mit dem sogenannten Affengriff, also der Tastenkombination STRG + Shift + ESC. Inzwischen geht es aber viel bequemer. Etwa in dem Du mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle unten in der Taskleiste klickst und dann Task-Manager wählst.

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2 Klicke gegebenenfalls auf Mehr Details. Im Reiter „Leistung“ findest Du dann Informationen über die Auslastung Deines Computers in Echtzeit. An dieser Stelle kannst Du leicht testen, ob Dein Computer zu wenig Arbeitsspeicher eingebaut hat, etwa während Du spielst, Fotos bearbeitest oder Videos schneidest. Klick dazu im Register Leistung links auf Arbeitsspeicher. Kontrolliere dann die Anzeige „Speicherauslastung“. Ist der Arbeitsspeicher voll ausgelastet, wandert die lila Linie ganz nach oben. Das bremst Deinen Computer aus, da er in diesem Fall Daten auf die viel langsamere Festplatte auslagern und bereithalten muss. Ist die lila Linie auf Deinem PC also oft am Anschlag, solltest Du über eine Erweiterung des Arbeitsspeichers nachdenken. Infos zur Größe des vorhandenen Arbeitsspeichers findest Du rechts oben im Fenster. Zudem findest Du unten weitere Informationen zum verbauten Arbeitsspeicher. Beispielsweise wie hoch er taktet („Geschwindigkeit“), wie viele Steckplätze auf der Hauptplatine belegt und ob noch welche frei sind („Steckplätze verwendet“) und um welchen Typ es sich handelt („Formfaktor“). Diese Infos helfen Dir beim Kauf neuer Module.

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RAM besser testen: Fazit

Fehlerhafter oder mangelnder Arbeitsspeicher sorgt oft für Probleme. Mit den Tests in diesem Artikel gehst Du auf Nummer sicher, dass er auf Deinem Computer für keine Probleme sorgt.   

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