So findest du das passende Notebook

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Du liebäugelst mit dem Kauf eines neuen Notebooks, weißt aber nicht, welches Modell es sein soll und wie viel Geld du ausgeben musst? Dann bist du nicht allein. Der Notebook-Markt ist unübersichtlicher denn je, für jeden Anspruch gibt es das passende Modell. Mit dem 5-Punkte-Check findest du das richtige Modell für deinen Anspruch.  

 Check 1: Das passende Format 

Bevor du einen Blick auf Komponenten oder Preise wirfst, solltest du dich für eine Größe entscheiden. Die wichtigste Kennzahl hierfür ist die Bildschirmdiagonale, angegeben in Zoll (1 Zoll = 2,54 cm).  

  • 13- bis 14-Zoll: Der beste Kompromiss aus Mobilität und Benutzerfreundlichkeit.  
  • 15 bis 16 Zoll: Diese Größe ist ideal, wenn du das Notebook meist zuhause nutzt und Wert
    auf einen größeren Bildschirm legst.  
  • 17 bis 18 Zoll: Inzwischen selten. Nur empfehlenswert, wenn du das Notebook vorrangig zum
    Spielen und für Foto-/Videobearbeitung nutzt.   

Check 2: Das Innenleben: Prozessoren und Speicher 

  • Prozessor / CPU: Die Geschwindigkeit des Prozessors hat maßgeblichen Einfluss auf die Geschwindigkeit bei der
    Bearbeitung von Aufgaben. Neuere Modelle arbeiten in der Regel stromsparender und können mehr Daten gleichzeitig verarbeiten. Die neusten Intel-Prozessoren erkennst du an der „10“ in den ersten beiden Ziffern (etwa Intel Core i5-10210U), „9“ oder „8“ bezeichnen dagegen etwas ältere Modelle (etwa Intel Core i7-8665U). i3, i5, i7 und i9 signalisieren die jeweiligen Leistungsstufen – je höher, desto schneller. Für die meisten Aufgaben reichen Core i5 und selbst Core i3-Prozessoren abhängig von den anderen Bauteilen für gängige Aufgaben wie Internet und Office vollkommen aus. Auch AMD ist wieder interessant: Die Ryzen-Prozessoren vom Typ Ryzen 4, Ryzen 5, Ryzen 7 und Ryzen 9 übertrumpfen ihre Intel-Pendants zum Teil sogar. 
  • Grafik: Bei fast allen Notebooks ist der Grafikchip Teil der Hauptplatine (etwa Intel UHD, Intel Iris Plus). Damit wirst
    du glücklich, wenn du keine grafisch anspruchsvollen Spiele starten oder viel Videobearbeitungen durchführen willst. Ansonsten braucht das Notebook eine spezielle Grafikeinheit, etwa vom Typ GeForce RTX 2050- oder RTX 2060. Was du aber wissen musst: Starke Grafikchips werden heiß und steigern den Stromverbrauch. Spieletauglich und gleichzeitig leise und kompakt ist nicht möglich.  
  • Arbeitsspeicher: Dein Laptop sollte mindesten 8 Gigabyte RAM an Bord haben. Stehen Spiele und Foto- und Videoschnittbearbeiter auf deinem Zettel, sollten es dagegen besser 16 oder sogar 32 GB sein.   
  • Festplatte: Inzwischen verbauen alle Hersteller Solid-State-Laufwerke (SSDs). Im Vergleich zu den früher üblichen, magnetischen Festplatten, arbeiten sie schneller, sind robuster und arbeiten vollkommen lautlos. 256 Gigabyte sollte eine SSD mindestens mitbringen, wenn du viel mit deinem Notebook arbeitest, besser 512 Gigabyte oder 1 Terabyte. 

Check 3: Der Bildschirm  

Um preisgünstige Modelle mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln oder weniger solltest du einen Bogen machen, sie erzeugen matschige Bilder. Empfehlenswert ist mindestens ein Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten (Full HD bzw. 1080p). Bildschirm mit noch höheren Auflösungen produzieren zwar noch schärfere Bilder, verbrauchen aber auch deutlich mehr Strom, was wiederum auf Kosten der Akkulaufzeit geht.  

Check 4: Akku – 8 Stunden sollten im Tank sein 

Mindestens acht Stunden – also einen Arbeitstag - sollte ein gutes Notebook ohne Aufladung durchhalten. Auf die Herstellerangaben darfst du dich dabei aber nicht verlassen. Generell gilt: Notebooks mit großen, besonders
scharfen Bildschirmen und leistungsstarken Grafikchips halten nicht lange durch. Schließlich gilt das Display als größter Stromverbraucher.  

Check 5: Am besten leicht und stabil 

  • Kunststoff: Preiswertere Notebooks setzen meist Kunststoff. Das ist zwar leicht und günstig, fühlt sich aber billig an und sieht auch so aus. Außerdem ist das Material anfällig für Brüche. 
  • Aluminium/Metall: Brüche oder Risse treten bei Aluminium-Chassis nahezu nie auf, allerdings steigt das Risiko auf Dellen oder Kratzer. Dafür sieht Metall schick aus und fühlt sich gut an.  
  • Magnesium: Leichter und härter als Aluminium, dafür bruchanfälliger.  
  • Kohlefaser: Kohlefaser gilt als sehr leicht und robust, ist allerdings teuer.  

Vier Notebook-Empfehlungen für jeden Geldbeutel 

HP Spectre x360 13-aw0030ng

Schickes Business-Convertible, das hohe Leistung, Top-Ausstattung
und erstklassige Bildqualität vereint. Allein die Akkulaufzeit genügt nicht dem
Premium-Anspruch. 

+ Edel, kompakt und leicht 

- Unterdurchschnittliche Akkulaufzeit 

Preis: ab 1.800 Euro 

 

HP Spectre

Asus ZenBook Flip 15 UX562FA-AC091T

Ansprechend verarbeitetes Convertible mit guter Leistung und
Ausdauer. Nur der Bildschirm fällt im Vergleich zur sonstigen Ausstattung etwas
ab. 

+ Ansprechende Leistung 

- Bildschirm nur durchschnittlich 

Preis: ab 935 Euro  

 

Zenbook

Acer Swift 3 SF313-52-52AS

Das ordentlich verarbeitete Swift 3 läuft flott, bietet eine gute Akkulaufzeit und punktet mit einem sehr guten Bildschirm. Obendrein passt das Preis/Leistungsverhältnis.  

+ Viel Notebook fürs Geld 

- Schwache Lautsprecher 

Preis: ab 750 Euro  

 

Acer

Huawei MateBook D 14 53010TVS

Der Star der unteren Mittelklasse: Viel Leistung, gute Akkulaufzeit und Topverarbeitung. Nur der Bildschirm ist weder besonders hell noch farbenroh. 

+ Viel Notebook fürs Geld 

- Ungünstige Webcam-Position 

Preis: ab 600 Euro  

Huawei

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